2016/6/5

Hans-Peter Feldmann bedient sich aus dem unendlichen Fundus öffentlicher Bilder und zeigt durch künstlerische Eingriffe, neue Arrangements und charmante Aneignung, was Bilder eigentlich sind: mediale Repräsentanten visualisierter Erinnerungen, Assoziationen und Sehnsüchte. Spielerisch konfrontiert er den Betrachter mit dessen eigener Bildwelt und Wahrnehmung und unterläuft mit seinen Kunstwerken jede Form von Kategorisierung und Sinngebung. Denn eine Bedeutung ergibt sich – wenn überhaupt – erst durch die Interpretation des Betrachters. Und die kann je nach individuellen Erfahrungen, Konventionen und Erwartungen äußerst kontrovers ausfallen.

30/04/16 bis 10/07/16

C/O Berlin Foundation
Amerika Haus
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin